21.10.2017

Jungenturnen

Jungenturnen ... leistungsorientiert und “just for fun”

Die einen sprechen von einer “grässlichen” Sportart, die anderen sind fest davon überzeugt, dass es die beste Sache der Welt ist. Die Gefrusteten haben oftmals in der Schule erste negative Erfahrungen mit Turngeräten gemacht. Vergleichbar mit dem Nichtschwimmer, der ins Wasser geworfen wird, heißt es “ran ans Gerät” und das tut meistens weh. Was fehlt, ist die gezielte und langfristige Schulung durch erfahrene Trainer. Turnen ist anspruchsvoll und vielseitig. Es erfordert Kraft, Ausdauer, Konzentration, Körperbeherrschung und die Fähigkeit technisch komplizierte Bewegungsabläufe zu erfassen. Das geht nicht von heute auf morgen, das dauert. Wer in jungen Jahren damit anfängt und fleißig trainiert, wird bald das Gerätturnen als umfassende Körperschulung und tolle, vielseitige Sportart schätzen lernen. Im TuS wird sowohl leistungsorientiert als auch „just for fun“  trainiert.
Jungen ab 4 Jahre werden spielerisch an die Turngeräte herangeführt. Die Übungsleiter erkennen hier die talentierten Jungen, die neben dem allgemeinen Turnen zusätzlich wettkampfbezogen trainieren könnten. In dieser Schiene angelangt, werden zusätzliche Trainingszeiten angeboten.
Für Leistungsturner gilt folgende Beschreibung eines Trainers: “Du musst den Schweinehund überwinden, dich quälen können, dein Ding austurnen und auch in der Mannschaft deinen Sportkameraden Unterstützung und Zuspruch geben. Am Gerät bist du letztendlich allein. Du stehst während deiner Übung  im Blick der Kampfrichter, der Mannschaft, der Mitturner und des Publikums und musst dich auch durchbeißen, wenn deine Übung den Bach runter geht. Läuft deine Übung optimal, hast du Anerkennung und das innerliche Feeling, Turnen ist die zweitbeste Sache der Welt.”
 
 
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